Klimatechnik

Klimatechnik

Das Raumklima ergibt sich aus dem Mix von Raumtemperatur, Luftfeuchtigkeit und Ausdünstungen von Farben, Bodenbelägen oder Elektrogeräten. Temperatur und Luftfeuchtigkeit sind leicht zu regeln. Mehrmals täglich kurz lüften holt Frischluft rein und hält Schimmel draußen. Eine Raumtemperatur von 18 bis 21 Grad Celsius und eine relative Luftfeuchtigkeit von 50 bis 60 Prozent sind für den menschlichen Organismus ideal. Das sorgt dafür, dass wir uns wohlfühlen und für eine optimale Leistungsfähigkeit. Wenn die Temperaturen draußen aber steigen, reicht Lüften oft nicht mehr aus. In solchen Fällen sorgen Ventilatoren und Klimageräte für eine wohltuende Abkühlung. Wo die Geräte am besten zum Einsatz kommen und was Sie beim Kauf beachten sollten, das lesen Sie hier.

1. Allround-Genies: Klimageräte 2. Einfache Helfer
3. Luftbefeuchter und Entfeuchter 4. Vorurteil 1: Stromfresser
5. Vorurteil 2: Krachmacher
Allround-Genies Klimageräte

1. Allround-Genies: Klimageräte

Coole Auswahl: Ob mobile Geräte mit Kühl- und Entfeuchtungsleistung, leise Split-Systeme mit Innen- und Außeneinheit oder Multifunktionsgeräte, die zusätzlich über eine Heizfunktion sowie einen Luftreinigungsfilter verfügen – Klimageräte können einfach mehr. Je nach Gerätetyp regeln sie nicht nur die Raumtemperatur (kühlen und ggf. heizen), sondern auch die Luftfeuchte. Denn Klimageräte entziehen der Raumluft zusätzlich Wasser. Herrschen bei 25 Grad 40 Prozent Luftfeuchtigkeit, fühlt sich das angenehmer und kühler an als satte 60 Prozent Luftfeuchtigkeit mit derselben Raumtemperatur. Als Faustregel gilt: Die Raumtemperatur sollte nicht zu sehr herunter gekühlt und nicht mehr als 6 Grad unter der Außentemperatur liegen.

Wer zu Hause arbeitet oder Kleinunternehmer ist, scheut oft die teurere Anschaffung einer komplett installierten Klimaanlage. Mobile Klimageräte sind da eine prima Alternative für (Arbeits-) Räume mit hoher Wärmeentwicklung wie Backstuben, Computerräume etc.

Einfache Helfer

2. Einfache Helfer

Der einfachste Helfer ist im Sommer ein Ventilator. Der kühlt zwar nicht die Raumtemperatur herunter, lässt aber den Schweiß auf der Haut besser verdunsten. Damit man etwas von der kühlen Brise hat, sollte man im Umgang mit Ventilatoren beachten, dass sie ständig Staub aufwirbeln und Zugluft entsteht. Wer empfindlich ist, sollte da besser über den Kauf eines komfortableren Klimageräts nachdenken. Nichtsdestotrotz sind Ventilatoren praktisch: Sie können überall aufgestellt werden und die Anschaffungskosten sind im Allgemeinen gering. Stand- und Tischventilatoren gibt es je nach Modell auch in mehreren Geschwindigkeitsstufen.

Luftbefeuchter und Entfeuchter

3. Luftbefeuchter und Entfeuchter

Im Keller ist es klamm, im mollig beheizten Wohnzimmer sinkt hingegen die Luftfeuchtigkeit rapide. Effektive Hilfsmittel gegen feuchte Räume, Schimmel und Modergeruch sind Entfeuchter. Für ein optimales Raumklima bei zu trockener Luft sorgen Luftbefeuchter.

4. Vorurteil 1: Stromfresser

Bei Leistung und Stromverbrauch von Klimageräten gibt es deutliche Unterschiede. Informieren Sie sich bereits beim Kauf über Ihren Gerätetyp und achten Sie darauf, dass die Leistung des Geräts auf die Raumgröße zugeschnitten ist. Dann kostet Sie ein Betriebstag im Sommer nicht viel mehr als ein Euro.

5. Vorurteil 2: Krachmacher

Geräuschempfindlichen Personen geht das Rauschen des Klimageräts besonders im Schlafzimmer auf den Wecker.  Da lautet die Frage: Warum nicht einfach "splitten"? Splitsysteme sind mehrteilige Geräte mit einem Innenteil und einem Außengerät, die über einen Schlauch miteinander verbunden sind. Der "lärmende" Kompressor befindet sich dabei im Außengerät. Splitgeräte sind deshalb wesentlich leiser.

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