Wissenswertes über Bitumenschindeln

Bitumenschindeln

Bitumenschindeln – der Jungstar unter den Dachschindeln

Bereits seit vielen Jahrhunderten verwendet man Schindeln zum Eindecken von Dächern, sowie je nach Region auch als traditionelle Fassadenverkleidung. Während die klassischen Holzschindeln bei der ökologischen Fassadengestaltung wieder zunehmend an Beliebtheit gewinnen, werden zum Eindecken von Dächern immer öfter Bitumenschindeln verwendet. Insbesondere bei uns in Deutschland wird der praktische Baustoff vornehmlich für flache Dächer genutzt, so zum Beispiel bei Gartenhäusern oder Vordächern. Bitumen selbst ist ein natürlicher Bestandteil von Erdöl, der durch die sogenannte Vakuumdestillation gewonnen werden kann. Die wichtigste Stoffeigenschaft für die Verwendung als Dachschindel ist die ausgezeichnete Wasserabweisung. Bitumen, das auch in Form von Bitumenschweißbahnen zum witterungsbeständigen Isolieren von Garagen genutzt wird, ist in Wasser nahezu unlöslich. Dachschindeln gelten generell als günstige und einfache Lösung für die Eindeckung von Dächern. Bitumenschindeln überzeugen preislich gegenüber anderen Materialien und lassen sich auch vom versierten Heimwerker ganz leicht selbst verlegen.

Die Vorzüge von Bitumenschindeln überzeugen als wertvolle Alternative

Bitumenschindeln sind beidseitig mit dem strapazierfähigen Ölprodukt beschichtet. Die Oberseite, auch Deckschicht genannt, ist zusätzlich mit einer mineralischen Granulatschicht versehen. Diese Kombination aus Bitumen und mineralischem Granulat macht die Schindeln besonders witterungsbeständig und erhält gleichzeitig ihre natürliche Flexibilität. Somit lassen sich die biegsamen Dachschindeln optimal den individuellen Bedürfnissen Ihres Daches anpassen und sehr einfach verlegen. Die praktischen Dachabdeckungen werden in vielen verschiedenen Farben angeboten, sodass für jeden Geschmack und für jeden Gebäude- und Umgebungsstil garantiert das Passende dabei ist. Auch hinsichtlich der Schindelformen gibt es ein breites Angebot an unterschiedlichen Varianten.

Einige Tipps zum Verlegen der innovativen Dachschindeln

Zum Verlegen von Bitumenschindeln benötigen Sie kein spezielles Werkzeug. Zu den wichtigsten Utensilien gehören ein Hammer zum Einschlagen der Nägel, ein Hacken- bzw. Teppichmesser zum Zuschneiden sowie einen Zollstock zum Abmessen. Der Untergrund sollte trocken und sauber sein, um Unebenheiten und mögliche Schäden zu vermeiden. Achten Sie beim Vernageln der flexiblen Bitumenschindeln darauf, dass die Nagelköpfe bündig auf dem Material liegen.

Die OBI GmbH & Co. Deutschland KG schließt bei nicht sach- und fachgerechter Montage entsprechend der Anleitung sowie bei Fehlgebrauch des Artikels jede Haftung aus. Ihre gesetzlichen Ansprüche werden hierdurch nicht eingeschränkt. Achten Sie bei der Umsetzung auf die Einhaltung der persönlichen Sicherheit, tragen Sie, wenn notwendig, entsprechende Schutzausrüstung. Elektrotechnische Arbeiten dürfen ausschließlich von Elektrofachkräften (DIN VDE 1000-10) ausgeführt werden. Bei dem Aufbau der Artikel müssen die Arbeiten nach BGV A3 durchgeführt werden. Führen Sie diese Arbeiten nicht aus, wenn Sie mit den entsprechenden Regeln nicht vertraut sind. Wir sind um größte Genauigkeit in allen Details bemüht.

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