Wissenswertes über Dachrinnen

Dachrinnen

Dachentwässerung und Schutz vor Unterspülung

Dachrinnen, die auch als Regenrinnen bezeichnet werden, nehmen von Dächern herablaufendes Regenwasser auf und lenken es in ein Fallrohr, sodass es zum Beispiel in einer Regentonne aufgefangen werden kann. Das so gesammelte Wasser lässt sich unter anderem zur Bewässerung von Pflanzen im Garten nutzen. Dachrinnen gibt es in verschiedenen Materialien wie Kunststoff, Zink oder Blech. Bei der Form wird meist zwischen halbrunden und kastenförmigen Dachrinnen unterschieden. Für die Ableitung des Wassers gilt die halbrunde Form als geeigneter, da das Wasser mittig gesammelt und zügig transportiert wird. Auch Schmutzablagerungen stellen hier ein geringeres Problem dar. Kastenförmige Dachrinnen bieten hingegen je nach Geschmack einen besonderen optischen Reiz. Ebenso wie das Dach sollte auch die Dachrinne mit einem leichten Gefälle montiert werden, um den Ablauf des Regenwassers zu begünstigen. Ratsam sind hier auf einen Meter circa zwei bis drei Millimeter Gefälle. Das Auffangen und Ableiten des Regenwassers sorgt nicht nur für eine optimale Dachentwässerung, wodurch Schäden am Dach vermieden werden, sondern dient auch dazu, eine langfristige Unterspülung des Gebäudes zu verhindern.

Welches Material sollten Sie für Ihre Dachrinne wählen?

Aluminium, Zinkblech, Kunststoff, Kupfer oder Edelstahl – es gibt zahlreiche Materialien für die Wahl Ihres Dachrinnensystems. Doch wo liegen die Unterschiede? Kostengünstig sind Dachrinnen aus Kunststoff und Stahlblech, Kupfer unterliegt dagegen zum Teil starken Preisschwankungen, Aluminium und Edelstahl sind deutlich teurer. In Bezug auf ihre Langlebigkeit gleichen sich bei entsprechender Qualität prinzipiell alle genannten Materialien. Ein metallischer Glanz kann je nach Geschmack zusätzlich eine anspruchsvollere Optik bieten. Bedenken Sie hierbei, dass sich metallische Dachrinnen bei Verwitterung farblich teilweise stark verändern können. Aus ökologischer Sicht schneiden insbesondere Dachrinnen aus sogenanntem Titanzink oder auch Rheinzink besonders gut ab.

Der Montageaufwand

Je nachdem für welches Material Sie sich entschieden haben, bestehen gewisse Unterschiede in Bezug auf den Montageaufwand. Bei der Installation von Kunststoffdachrinnen ist mit einem vergleichsweise geringen Aufwand zu rechnen. Grund hierfür ist die Tatsache, dass diese nicht, wie z.B. bei Zinkblech üblich, gelötet werden müssen, sondern einfach zusammengesteckt oder geklebt werden können.

Die OBI GmbH & Co. Deutschland KG schließt bei nicht sach- und fachgerechter Montage entsprechend der Anleitung sowie bei Fehlgebrauch des Artikels jede Haftung aus. Ihre gesetzlichen Ansprüche werden hierdurch nicht eingeschränkt. Achten Sie bei der Umsetzung auf die Einhaltung der persönlichen Sicherheit, tragen Sie, wenn notwendig, entsprechende Schutzausrüstung. Elektrotechnische Arbeiten dürfen ausschließlich von Elektrofachkräften (DIN VDE 1000-10) ausgeführt werden. Bei dem Aufbau der Artikel müssen die Arbeiten nach BGV A3 durchgeführt werden. Führen Sie diese Arbeiten nicht aus, wenn Sie mit den entsprechenden Regeln nicht vertraut sind. Wir sind um größte Genauigkeit in allen Details bemüht.

Nach oben