Wissenswertes über den Dielenboden

Dielenboden

Dielenboden – altbewährt und immer noch hoch im Kurs

Unter einem Dielenboden versteht man einen Holzfußboden aus breiten und vor allem langen Dielen (Vollholzbretter), die häufig über die gesamte Länge eines Raumes reichen. Für die Herstellung der Dielen wird heutzutage vornehmlich Nadelholz (z. B. Tanne, Kiefer, Fichte) verwendet. In älteren Bauten (Baujahr um 1900) finden sich zum Teil noch Dielen aus schweren und kernholzreichen Importkieferhölzern. Diese besonders schweren und qualitativ hochwertigen Dielen gibt es heute kaum noch zu kaufen. Vor der industriellen Verarbeitung von Holz wurden insbesondere die sogenannten Herzbretter für die Verwendung als Diele benutzt. Als Herzbrett bezeichnet man das Holzbrett, das aus der Mittel des Stammes geschnitten wird. Das Zusägen mit der Hand hatte natürlich zur Folge, dass die Abmessungen der einzelnen Holzbretter sehr unterschiedlich waren. Mit der industriellen Produktion änderte sich dies und die Bretter wurden zudem mit Nut und Feder versehen (gespundet). Beides vereinfacht das Verlegen deutlich.

Der Reiz eines Dielenbodens

Ein Dielenboden vermittelt eine sehr warme und wohnliche Atmosphäre. Dabei sind selbst kleinere Holzfehler wie Astlöcher nicht zwangsläufig störend und können sogar das charmante Altbaugefühl verstärken. Die älteste Form der Holzböden erfreut sich auch heute noch großer Beliebtheit, was nicht zuletzt an den zahlreichen Vorteilen liegt: Ein gut verarbeiteter Dielenboden bietet Ihnen neben der attraktiven Holzoptik auch ein verbessertes Raumklima durch Feuchteregulierung. Er ist hygienisch, pflegeleicht, fußwarm und besitzt eine hohe Langlebigkeit. Nach Jahren der Abnutzung können Sie die Dielen einfach abschleifen und schaffen so den Eindruck eines neuen, gepflegten Bodenbelags.

Einige Tipps zur Renovierung

Vor dem Abschliff müssen Sie den Dielenboden zunächst vorbereiten. Entfernen Sie alle Sockelleisten, schlagen Sie herausstehende Nägel wieder ein und befestigen Sie lose Dielen. Bei einer großen Fläche oder einem stark verschlissenen Boden verwenden Sie am besten eine Walzenschleifmaschine. Eine Randschleifenmaschine hilft, die Ränder und Türdurchgänge zu bearbeiten. Nachfolgende Schleifgänge erfolgen parallel zum Verlauf und nach dem letzten Feinschlief muss sorgfältig gereinigt werden. Zuletzt wird der Dielenboden versiegelt und ausreichend lange getrocknet.

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