Wissenswertes über Feilen

Feilen

Für grobe und feine Arbeiten – die unverzichtbaren Feilen

Eine Feile gehört zu den sogenannten zerspanenden Werkzeugen. Unter dem Begriff Zerspanen fasst man alle mechanischen Verarbeitungsverfahren zusammen, bei denen ein Werkstoff in eine gewünschte Form gebracht wird, indem Teile des Materials abgetragen (getrennt) werden. Abgekürzt wird dies auch als Spanen bezeichnet. Das Feilen, ebenso wie das gröbere Raspeln, ist Teil des gesamten Fertigungsprozesses. Die Feile selbst ist ein uraltes Werkzeug und findet auch heute noch in Heim- und Handwerk häufige Verwendung. Ihr Grundaufbau besteht aus zwei Teilen, dem metallenen Feilenblatt, das in die Feilenangel ausläuft, und dem Feilenheft. Bei der Fertigung wird die spitze Feilenangel in das Griffstück getrieben. Feilengriffe bestehen in der Regel aus Holz oder aus Kunststoff. Grundsätzlich lassen sich die diversen Feilenarten nach ihrer Größe, der Form des Feilenblattes sowie dem sogenannten Hieb unterscheiden. Als Hieb wird die Anordnung der Einkerbungen auf dem Feilenblatt bezeichnet. Weitere Unterscheidungskriterien sind Hiebzahl und Hiebnummer sowie das jeweilige Einsatzgebiet der Feile.

Welche Feilenarten gibt es?

Der Größe nach unterscheidet man zwischen Arm-, Hand-, Schlüssel- und Nadelfeilen. Bei der Form des Feilenblattes geht es um die Geometrie des Querschnittes. Bekannte Beispiele sind die Flachfeile, die Rundfeile oder auch die Halbrundfeile, immer wieder hilfreich sind auch die Dreiecksfeile, die Messerfeile sowie die Schwertfeile. In Bezug auf die Hiebart werden drei verschiedene Einkerbungsanordnungen unterschieden: der Einhieb (leicht bogenförmige Anordnung), der Kreuzhieb (kreuzförmige Anordnung im spitzen Winkel) und der Raspelhieb (einzelne punktförmige Zähne, genau genommen keine echte Anordnung).

Immer die richtige Feile zur Hand

Metall- und Holzfeilen sind für den Heimwerker besonders interessant. Es empfiehlt sich eigentlich immer, ein Satz jedes Typs im Haus zu haben. Holzfeilen haben eine vergleichsweise grobe Zahnung, während Metallfeilen eher einen feinen Hieb besitzen. Hiebzahl und Hiebnummer geben Auskunft über die Anzahl der Hiebe und dienen als Richtlinie für die Auswahl der richtigen Feile. Je höher beide Werte sind, desto feiner arbeitet die Feile.

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