Wissenswertes über Gartenzwerge

Gartenzwerge

Heiß geliebt und verachtet: Gartenzwerge

Sie polarisieren wie kein anderes Gartenaccessoire: Gartenzwerge. Sammler lieben sie, Verfechter des guten Geschmacks können ob der Gartenzwerg-Obsession vieler Liebhaber nur müde lächelnd den Kopf schütteln. Fest steht, dass das Aufstellen von Gartenzwergen auf einer langen Tradition beruht. Die ältesten bekannten Gartenzwerge befinden sich im Zwergelgarten des Salzburger Schlosses Mirabell und datieren aus dem späten 17. Jahrhundert. Doch Zwerge wurden schon immer als Kuriosum und Attraktion angesehen, weshalb sich viele Herrscher und Fürsten Zwerge zu Unterhaltungszwecken „hielten“. Sie sind aber auch fester Bestandteil der germanischen Mythologie und finden sich in vielen Märchen der Gebrüder Grimm. Dem Märchenbild sind auch die meisten klassischen Gartenzwerge nachempfunden: Mittelalterlich anmutende, kleinwüchsige Bergleute, die mit Schaufeln, Hacken, Schubkarren und Laternen hantieren, prägen noch heute das Bild des Gartenzwerges. Nicht fehlen darf natürlich die rote Spitzmütze, ohne die eine Zwergfigur kein echter Gartenzwerg ist. Ohnehin sind Liebhaber sehr eigen, was das Aussehen „echter“ Gartenzwerge angeht. Die Internationale Vereinigung zum Schutz der Gartenzwerge legt daher fest, dass eine Größe von maximal 70 Zentimetern, Bartwuchs, Männlichkeit und das Tragen einer Zipfelmütze die korrekten Attribute eines Gartenzwerges sind.

Gartenzwerge für jeden Geschmack

Diese Neigung zur Pedanterie lässt erahnen, warum der Gartenzwerg-Sammler seit jeher als Spießbürger mit schlechtem Geschmack und einem Hang zum Kitsch gilt. Auf der renommierten Chelsea Flower Show in London, ist das Aufstellen von Gartenzwergen beispielsweise untersagt. Moderne Gartenzwerge spielen mit den Klischees und brechen sie durch kontroverse Zwerg-Darstellungen auf: Gartenzwerge, die den Stinkefinger zeigen, den Allerwertesten entblößen oder mit einem Messer im Rücken auftreten, haben seit dem neuen Gartenzwerg-Boom in den 90er Jahren zahlreiche Anhänger gewonnen.

Gartenzwerge als gebrannte Kinder

Ursprünglich wurden Gartenzwerge aus gebranntem Ton hergestellt und anschließend bemalt. Kleine Manufakturen in den Liebhaberländern England, Deutschland, Österreich und der Schweiz widmen sich noch heute der traditionellen Gartenzwerg-Herstellung. Industriell gefertigte Figuren werden dagegen meist kostengünstiger aus Kunststoff hergestellt. Problematisch für viele Liebhaber ist der osteuropäische Markt, der Plagiate aus Gips produziert und damit den Markt für geschützte Gartenzwerg-Motive unterwandert. Die Folge waren einige Urheberrechtsprozesse namhafter Gartenzwerg-Hersteller.

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