Wissenswertes über Korbwaren

Korbwaren

Korbwaren – damals wie heute hoch geschätzt

Als Korb oder Korbware bezeichnet man Behältnisse, das aus biegsamen Holzteilen hergestellt sind. Ein solches Behältnis kann dem Transport oder der Lagerung verschiedenster Inhalte dienen. Das Flechten von Körben ist ein uraltes Handwerk, das bereits von zehntausend Jahren im Nahen Osten ausgeübt wurde. Aber auch in Europa beherrschten bereits die Kelten die Technik zur Herstellung von Korbwaren. Früher dienten sie meist dem Transport von Lebensmitteln. Aber auch Holzscheite lassen sich mit den sehr robusten und aufnahmefähigen Körben transportieren. Doch Korbwaren eignen sich nicht nur zum Transport, auch als Möbelstück, zum Beispiel als Stuhl, Sessel oder Sofa, findet das geflochtene Holz seine Verwendung. Gebrauchsgegenstände wie Teppichklopfer oder Gehstöcke werden ebenfalls mittels Korbflechttechnik hergestellt. Korbwaren gelten als zeitlos. Zum einen werden bei der Korbwaren-Herstellung ausschließlich natürliche Materialien verwendet. Zum anderen ließen sich die vorteilhaften Eigenschaften auch in der industrielle Fertigung nicht durch die Verwendung anderer Materialien verbessern. Daraus resultiert, dass Korbwaren damals wie heute sehr gefragt sind. Es gibt sie in den unterschiedlichsten Formen und Designs. Je nach Gebrauch werden sie zum Beispiel als Einkaufskorb, Wäschekorb, Gärkorb, Bienenkorb, Korbbox oder Regalkorb bezeichnet.

Materialien für Korbwaren

Es gibt eine Vielzahl verschiedener biegsamer Materialien, die bei der Korbflechterei zur Anwendung kommen: Am gebräuchlichsten sind Geflechte aus dünnen Zweigen oder Ruten verschiedener Hölzer wie Weide oder Fichte. Für das Handwerk werden beispielsweise eigens angepflanzte Korbweiden verwendet. Für dekorative Zwecke im Haushalt werden dagegen Körbe aus besonders exotischen Materialien wie Rattan, Bambus, Schilf oder Wasserhyazinthe gefertigt, die ein außergewöhnliches Flechtmuster aufweisen.

Das Flechten von Korbwaren

Korbmacher war in Deutschland ein anerkannter Beruf, dessen Ausübung einiges Geschick erforderte. Heute heißt der Ausbildungsberuf Flechtwerkgestalter/in. Zur Herstellung eines Korbes beginnt der Flechter mit dem Boden und arbeitet sich dann allmählich an den Seitenwänden hoch. Die zuvor gesammelten Ruten und Zweige werden anschließend geschält und getrocknet. Als Flecht-Hilfsmittel dient ein einfaches Gestell, welches Orientierung und Stabilität bietet. Nach dem Flechten werden die Körbe häufig mit einer schützenden Lack- oder Farbschicht versehen.

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