Wissenswertes über Montageschaum

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Montageschaum – Allrounder beim Bauen und Werkeln

Montageschaum ist ein Ortschaum, der im Bauwesen für verschiedene Bereiche verwendet wird. Er ist unter den folgenden Bezeichnungen bekannt: Isolierschaum, Dämmschaum oder Bauschaum. Grundlage des Schaumes ist in der Regel Polyurethan, weshalb er außerdem auch als PU-Schaum bezeichnet wird. Mit Ortschaum ist ein Bauschaum gemeint, der direkt vor Ort eingesetzt wird, vergleichbar mit Ortbeton. Vor allem zwei Varianten des Schaumes sind üblich: Der sogenannte Einkomponenten-Montageschaum wird direkt aus einer Aerosoldose am Gebrauchsort aufgetragen und härtet in Verbindung mit der Luftfeuchtigkeit oder aber dem angefeuchteten Untergrund umgehend aus. Für sehr große Mengen gibt es auch Montageschaum in Druckbehältern. Um die Aushärtung des 1-K-Schaumes zu beschleunigen, können die Anschlussflächen mit Wasser besprüht werden. Die zweite häufig verwendete Variante ist der Zweikomponenten-Schaum. Dieser benötigt einen zusätzlichen Reaktionspartner zum Aushärten. Der sogenannte Härter oder Vernetzer muss den Herstellerhinweisen entsprechend angewendet werden, um das Aushärten zu starten. Der Vorteil hier ist eine bessere Kontrolle über den Vorgang, zudem erzielen die 2-K-Schäume eine höhere Festigkeit.

Vielseitige Anwendungsgebiete von Montageschaum

Montageschäume schäumen auf, füllen, kleben, befestigen und dichten. Sie lassen sich sehr gezielt einsetzen und bieten ausgezeichnete Ergebnisse auf ihren Einsatzgebieten. So vor allem beim Einbau von Türen und Fenstern. Je nach Produkt können Sie auch ideal zur Wärmedämmung verwendet werden und bieten sich ebenfalls für zahlreiche andere Arbeiten rund um Haus, Garten und Hobby an.

Qualitätsverbesserungen im Bereich Bauschaum

Die Verwendung von Montageschäumen ist nichts ganz Neues, sie werden bereits seit Jahrzehnten im Bauwesen genutzt. Allerdings hat sich Ihre Qualität immer weiter verbessert. Notwendigerweise, denn ältere Montageschäume lösten sich zum Teil einfach auf. Das Ergebnis waren Türzargen und Fenster, die nicht mehr richtig hielten oder deutlich schlechter isoliert waren. Dieses Problem gehört heute glücklicherweise der Vergangenheit an. Qualitätsunterschiede in puncto Verarbeitung, Aushärtungsverhalten oder anderen Faktoren bestehen zwischen einzelnen Produkten natürlich dennoch.

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