Wissenswertes über Naturstein

Naturstein

Naturstein ist seit Jahren ein Dauerbrenner

Naturstein umfasst zunächst alle Gesteine, die als natürliches Vorkommen auf der Erde existieren. Während Geologen differenzierter unterscheiden, wird die Bezeichnung im Gewerbe verwendet, um gebrochenes Gestein zu umfassen, das durch Steinmetze oder Steinbildhauer weiterverarbeitet wurde. Wegen der festgelegten DIN-Normen bei der Verarbeitung werden diese Gebilde auch als Naturwerksteine bezeichnet. Die am häufigsten verwendeten Natursteine sind Granit, Sandstein, Kalkstein und Marmor. Diese Natursteine kommen aufgrund ihrer vielseitigen Materialeigenschaften sowohl im öffentlichen Raum und in Gärten, zum Beispiel als Fassade, Mauerwerk oder Pflasterung, als auch im Innenbereich, beispielsweise als Fußböden, Verkleidungen oder Arbeitsplatten zum Einsatz. Natursteine werden als besonders hochwertiges und ästhetisches Baumaterial wahrgenommen. Sie werden auf der ganzen Welt gebrochen, wobei einige Gesteinsarten weltweite Berühmtheit erlangt haben, da sie nur schwer zu fördern und dementsprechend hochpreisig sind. Der wohl berühmteste Marmor ist der weiße Carrara Marmor, der Laaser Marmor ist aufgrund seiner schwierigen Abbaubedingungen der teuerste. Doch auch das auf den ersten Blick unscheinbare Sandgestein Pietra Serena ist immer noch zehn Mal teurer als die günstigste Variante.

Natursteine im Haus

Gerade im Innenbereich gelten Natursteine als Luxusgüter, da sie für den Verbau intensiv bearbeitet werden müssen – angefangen bei Natursteinfliesen, die in Bad oder Küche verlegt werden, über Fensterbänke, Steintreppen und Waschtische, bis hin zu bei Küchen-Arbeitsplatten. Letztere werden oft aus Granit gefertigt, weil sie über eine besondere Härte sowie Stoß- und Kratzfestigkeit verfügen. Bei der Verlegung eines Natursteinbodens kann der Besitzer sich über Energieeinsparungen freuen. Denn ein Fußboden aus Naturstein leitet die Wärme bei einer Fußbodenheizung drei Mal besser als keramische Böden.

Natursteine im Garten

Im Garten wird Naturstein wegen seiner zeitlosen Schönheit verwendet. Granite, Basalte und Porphyr sorgen für ein robustes und naturnahes Ambiente. Der grob bearbeitete Stein kommt bei Gartenwegen und Pflasterungen sowie als Mauerwerk besonders gut zur Geltung. Hier muss es nicht immer grau in grau sein – Natursteine gibt es in ganz verschiedenen Farben. Doch Vorsicht beim Verlegen: Wenn Sie länger als ein paar Jahre Freude an Ihrem Pflaster, Natursteinfiesen- oder platten haben wollen, legen Sie eine ausreichende Frostschutzschicht an und verwenden Sie nur spezielle Natursteinkleber.

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