Wissenswertes über Stauden

Stauden

Stauden als dankbare und blühfreudige Gartenpflanzen

Stauden sind Pflanzen, die im Gegensatz zu Bäumen und Sträuchern oberirdisch nicht verholzen, sondern ausschließlich aus weichen Bestandteilen bestehen, die keinen ganzjährigen Bestand haben. Stauden gehören in der Botanik zu den krautigen Pflanzen, die aber gegenüber anderen Krautpflanzen einen besonderen Kosten-Nutzen-Vorteil haben: Im Gegensatz zu Einjährigen und Zweijährigen Pflanzen, die der Bezeichnung nach ein oder zwei Jahre blühen, können Stauden viele Jahre lang reiche Blüten tragen. Der Grund hierfür liegt unter der Erde: Im Winter bleiben von den Stauden-Pflanzen lediglich die winterfesten Wurzelstöcke in Form von Knollen oder Zwiebeln übrig, aus denen im Frühling wieder neue Knospen treiben. Auf dem europäischen Kontinent werden Stauden schon seit Jahrhunderten kultiviert, inzwischen erfreuen sich aber auch die nordamerikanischen Staudenpflanzen hierzulande wachsender Beliebtheit. Aufgrund der Vielzahl der Arten dieser Pflanzengattung unterscheiden Botaniker zwischen unterschiedlichen Stauden nach ihrem Habitat. Das kann in Gebirgen, im Wald oder zu Wasser der Fall sein. Beispielhaft sind dabei Waldstauden, Uferstauden oder auch Alpine Stauden. Diese Gattungen können auch im Garten angepflanzt werden und stellen kaum Ansprüche – grundsätzlich müssen nur wenige Pflegehinweise beachtet werden.

Die meisten Stauden nur ins Staudenbeet

Gerade die so genannten Prachtstauden, die ausschließlich für den Garten veredelt werden, warten mit prachtvollen Blüten auf. Dafür sind Rittersporn, Dahlie, Pfingstrose und Co. fast ausschließlich für das Staudenbeet vorgesehen, das frei von Gehölz und anderen Bodenbedeckungen sein sollte. Ein puristisches Staudenbeet kann entweder durch die Kombination von Stauden verschiedener Blühzyklen bepflanzt werden, um eine fast ganzjährige Blüte zu erreichen, oder aber mit Staudenpflanzen ausgestattet werden, die einen gemeinsamen Blüte-Höhepunkt erreichen.

Steingartenstauden sind sehr pflegeleicht

Wer es nicht so genau nimmt, pflanzt zusätzlich Tulpen oder Narzissen ins Staudenbeet. Steingartenstauden haben ganz andere Bedürfnisse an ihren Lebensraum. Sie gedeihen am liebsten in der Nachbarschaft von Steinen, die Wärme gut absorbieren und an die Pflanzen abgeben. Auch sollte der Boden im Gegensatz zum Staudenbeet nährstoffarm und feucht sein. Vor allem Blaukissen, Steinkraut und viele Sempervivum-Arten wollen genau so gepflegt werden.

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