Wissenswertes über Zement

Zement

Zement ist der bedeutendste Baustoff unserer Zeit

Tatsächlich wird weltweit derzeit kein Werkstoff häufiger verwendet als Zement. Doch was ist Zement überhaupt? Der so bedeutende Baustoff ist ein sogenanntes hydraulisches Bindemittel. Dabei handelt es sich um einen mineralischen Stoff, der durch das Beimischen von Wasser selbstständig erhärtet und sowohl im Wasser, als auch an der Luft dauerhaft fest bleibt. Neben Gesteinskörnungen und Wasser gehört Zement zu den Ausgangsstoffen von Beton, was seine weltweite Bedeutung noch hervorhebt. Zement selbst besteht zum überwiegenden Teil aus den folgenden Bestandteilen: Portlandzementklinker (im Wesentlichen ein hydraulischer Stoff aus Kalziumsilikaten), natürliche Puzzolane, kieselsäurereiche Flugasche, Hüttensand und gebrannter Schiefer. Oder etwas einfacher formuliert: Für die Herstellung von Beton werden hauptsächlich Kalkstein, Ton und Sand verwendet. Die gemahlenen Rohstoffe werden bei circa 1450°C zu sogenanntem Klinker gebrannt, abgekühlt und mit weiteren Stoffen wie Flugasche oder auch Gips zu Zement gemahlen. Variationen bei den Bestandteilen oder der Dosierung dienen der Herstellung verschiedener Zementsorten, die wiederum unterschiedliche Eigenschaften besitzen.

Einige Tipps zur Verwendung von Zement

Verwenden Sie möglichst frischen Zement. Grundsätzlich gilt, dass er nicht länger als drei Monate gelagert werden sollte. Wenn Sie den Zement nicht sofort verbrauchen, sollten Sie ihn vor Nässe und Schmutz schützen. Flasch gelagerter Zement kann bereits Feuchtigkeit aus der Luft aufnehmen und erhärten. Sogenannte Zementknollen dürfen nicht verarbeitet werden, da die Bindekraft hier nicht mehr gewährleistet ist. Beim verwendeten Wasser können Sie jedes halbwegs saubere und geruchsfreie Wasser verwenden, so beispielsweise auch sauberes Grundwasser aus einem Brunnen.

Sicherheit im Umgang mit Zement

Wie bereits erwähnt, wird dem Zement Wasser beigemischt, um dessen selbstständige Erhärtung zu erwirken. Allerdings entsteht hierbei eine starke Lauge mit einem pH-Wert von circa 13. Daher ist es bei der Verarbeitung von Zement unerlässlich, sowohl eine Schutzbrille als auch Handschuhe zu tragen, um Verätzungen zu vermeiden. Beachten Sie auch, dass im Zuge der Verarbeitung nass gewordene Kleidungsstücke umgehend gewechselt werden sollten. Sinnvollerweise empfiehlt sich das Tragen robuster Arbeitskleidung.

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