Leuchtmittelarten und ihre Verwendung

Nackte Glühlampe, die von einer Holzdecke hängt.
Dienlicher Deckenfluter oder kaltes Kliniklicht: Die Beleuchtung des Wohnraums hat einen großen Einfluss auf Behaglichkeit und Lebensqualität. Entsprechend wichtig ist auch die Wahl des passenden Leuchtmittels. Als Leuchtmittel werden all jene Vorrichtungen bezeichnet, die Licht aus elektrischer Energie erzeugen. Neben Aspekten der Lichtqualität sind für Auswahl und Zweck des Leuchtmittels unter anderem auch die Energieeffizienz, die Lebensdauer und der Wirkungsgrad von Bedeutung. Im Folgenden erfahren Sie mehr über vier gängige Leuchtmittel und ihre Verwendung: LED-Lampen, Standardlampen, Energiesparlampen und Leuchtstofflampen.
1. LED-Leuchtmittel 2. Standardlampen
3. Energiesparlampen (Kompaktleuchtstofflampen) 4. Leuchtstofflampen
Drei LED-Lampen auf einem blauen Untergrund.

1. LED-Leuchtmittel

Das Leuchtmittel der Zukunft, die LED-Lampe, arbeitet sparsam, hält außerordentlich lange, ist kompakt, erschütterungsunempfindlich, dimmbar und enthält kein Quecksilber. Im Vergleich zu Standardlampen bieten die Licht-emittierenden Dioden (LED) eine Energieersparnis von bis zu 90%. Ihre Lebensdauer liegt zwischen 15.000 und 25.000 Stunden. Dank ihrer kleinen Bauform sind LED-Lampen universell einsetzbar, für alle Standard-Sockelungen und Bauformen gibt es passenden Ersatz. Neben den gängigen Weißtönen Warm White (2.700 K), Daylight (4.000 K) und Cool White (6.000 K) sind LED-Leuchtmittel auch in zahlreichen anderen Farben erhältlich

Halogenlampe, die an eine Wand anzubringen ist, auf weißem Untergrund.

2. Standardlampen

Das klassischste aller Leuchtmittel ist zweifelsfrei die Glühlampe, die bereits seit vielen Jahrzehnten angenehmes Licht spendet, Räume flächig ausleuchtet und zudem dimmbar ist. Aufgrund ihrer geringen Energieeffizienz und ihrer kurzen Lebensdauer von durchschnittlich nur 1.000 Stunden wird die Glühlampe in der EU jedoch bereits seit einiger Zeit schrittweise vom Markt genommen. So gilt seit September 2012 ein Herstellungs- und Vertriebsverbot für alle Standard-Glühlampen mit einer Leistung von mehr als 10 Watt – die geringste gängige Stärke für Haushaltslampen ist aber 25 Watt. Varianten mit höherer Leistung wurden schon seit 2009 schrittweise ausgemustert. Ausnahmen gelten z. B. für Glühbirnen in Taschenlampen oder in Autos.

Wegen ihrer gleichfalls recht kurzen Lebensdauer von bis zu 2.000 Stunden gilt für Halogenlampen Ähnliches. Die in Hochvolt (230 V) und Niedervolt (12 V) erhältlichen Leuchtmittel erzeugen brillantes, warmes Licht mit einer sehr guten Farbwiedergabe. Je nach Abstrahlwinkel können die dimmbaren Halogenlampen für eine punktuelle oder eine flächige Raumausleuchtung verwendet werden. Eco-Halogenlampen stellen eine Weiterentwicklung von Standard-Halogenlampen dar: Sie verbrauchen bis zu 30% weniger Energie.

Energiesparlampen mit E27-Gewinde vor weißem Hintergrund.

3. Energiesparlampen (Kompaktleuchtstofflampen)

Bei gleicher Leuchtkraft wie der normalen Glühlampe benötigen Energiesparlampen bis zu 80% weniger Energie und halten zudem bis zu 20 Mal länger. Als größtes Manko von Energiesparlampen gilt ihre Anlaufzeit: Viele Modelle erreichen erst nach einigen Minuten ihre hundertprozentige Lichtleistung. Diesem Effekt wirken Modelle mit der Quickstart-Funktion entgegen. Weiterhin gibt es schaltfeste Varianten, Energiesparlampen mit Sensor oder einer Dimmfunktion.

In drei Eigenfarben sind die umweltfreundlichen Leuchtmittel erhältlich: Warm White (2.700 K), Daylight (4.000 K) und Cool White (6.000 K). Energiesparlampen können überall im Haus oder der Wohnung für die dauerhafte Beleuchtung verwendet werden. Sie erzeugen dabei blendfreies Rundum-Licht.

Leuchtstofflampe in einem grau gestrichenen Kellerraum, die ein Regal beleuchtet.

4. Leuchtstofflampen

Zahlreiche Faktoren sprechen für die Verwendung von Leuchtstofflampen: Sie gehören zu den effizientesten Leuchtmitteln, erzielen eine gute Lichtausbeute und eine angenehme Lichtqualität, insbesondere beim Einsatz von Vollspektrum-Leuchtstoffröhren. Die Schaltlebensdauer variiert bei dieser Leuchtmittelart von 10.000 bis 60.000 Schaltungen. Zumeist in Stab- oder Ringform angeboten, sind Leuchtstofflampen wie Energiesparlampen in den Eigenfarben Warm White (2.700 K), Daylight (4.000 K) und Cool White (6.000 K) erhältlich.

Wenn Sie große Räume über längere Zeit beleuchten möchten, z. B. das Hobby- oder Arbeitszimmer, dann sind Leuchtstofflampen als flächige Grundbeleuchtung eine gute Wahl. Auch im Objektbereich finden diese Leuchtmittel oft Verwendung. Das charakteristische Flackern dieses Leuchtmittels kann durch ein Vorschaltgerät vermieden werden.

Die Welt der Leuchtmittel ist vielfältig. Damit Sie vor dem Kauf ob der großen Auswahl nicht verzweifeln, hilft Ihnen dieser Ratgeber. Gern berät Sie auch ein Mitarbeiter Ihres OBI Marktes über die gängigen Lampenarten.

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